Aktuelles

06.09.2018

Ehrung verdienter Mitarbeiter

Es ist bei den Franziskanerbrüdern vom Heiligen Kreuz eine gute Tradition, verdiente Jubilare im Rahmen einer Feierstunde zu ehren. Insgesamt 65 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Region Bad Kreuznach feiern 2018 ein Dienstjubiläum oder gehen in den wohlverdienten Ruhestand. Dabei sind sie seit 10, 25, 30, 35 oder sogar schon seit 40 Jahren in einer der Einrichtungen der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz tätig. Bruder Bonifatius Faulhaber als Vorstandsvorsitzender, Dr. Matthias Bussmann als Medizinischer Vorstand und Verwaltungsdirektor Helmut Ziegler bedankten sich bei den Jubilaren für ihren engagierten Dienst und ihre Treue zum Träger.

Folgende Jubilare feierten ein Jubiläum:
Pia Hessel, Alexandra Markus, Veronika Gabriel, Kerstin König, Ine Giongo, Nicole Wohlleben, Gabriele Eckes, Maximilian Cecetka, Tobias Schneider, Nina Bock, Carmen Leonhard, Stefanie Baldauf, Pascal Berg, Sonja Schauss, Ulrike Hemberger, Michael Bender und Marion Rohleder sind seit 10 Jahren bei den Franziskanerbrüdern beschäftigt.
Auf 25 Dienstjahre blicken Evi Radmann, Ines Christ, Ella Mayer, Daniela Nikolay, Manuela Schindler, Olga Wolter, Karin Busser, Andrea Stange, Birgit van de Laar, Corinna Linke-Benouzekri, Alexander Reimer, Waldemar Walukiewicz und Petra Beisiegel-Stein.
Seit 30 Jahren ist Elke Hahn Teil der Dienstgemeinschaft und Ingrid Sommer-Gebremski seit 35 Jahren.
Bereits seit 40 Jahren sind Brunhilde Hiebel, Jutta Gräff und Elisabeth Rith bei den Franziskanerbrüdern vom Heiligen Kreuz beschäftigt.

Herzlich verabschiedet in den Ruhestand wurden Irina Miller, Maria Keber, Anita Seyfert, Olga Wolter, Beate Manstein, Michael Götz und Frieda Zeiß.


04.09.2018

Fotoausstellung: " Landschaften und Tierwelt zum Schmunzeln und Träumen"

Zwei Mal jährlich lädt der Freundschafts- und Förderverein St. Marienwörth seine Mitglieder und alle Interessierten in das Foyer des Krankenhauses zu einer Vernissage ein.
Am 3. September eröffnete der Vorsitzende Ralf-Dieter Kanzler die neue Ausstellung, Agnes Habenicht führte in die Themen der einzelnen Bilder ein und erläuterte die Technik.


Die Hobbyfotografinnen Agnes Habenicht, Petra Rinke und Manuela Weidmann verstehen es auf das Beste, wunderbare Momente mit der Kamera festzuhalten. Gemeinsam hatten sie bei Achim May einen Fotokurs der Volkshochschule Langenlonsheim besucht und seitdem sind sie mit der Kamera unterwegs, um traumhafte und witzige Momente einzufangen. Ihr besonderer Fokus liegt dabei auf Landschaften, die in Deutschland aber auch im Ausland, z.B., Island oder den Niederlanden, aufgenommen wurden und auf Tieren, die ebenfalls im In- und Ausland fotografiert wurden.
Initiatorin für diese Ausstellung ist Agnes Habenicht, selbstständige Logopädin aus Waldalgesheim, die  im St. Marienwörth immer wieder an Wochenenden unterstützend tätig ist: „Bei der Fotoauswahl haben wir uns vorgestellt, was die Patienten, Mitarbeiter und Besucher aus ihrem Krankenhausaufenthalt oder beruflichem Alltag gedanklich für Momente entfliehen lässt. Für diese Ausstellung haben wir also Bilder ausgesucht, die den Betrachter ein Lächeln auf das Gesicht zaubern oder die zum Träumen anregen sollen.“


Die Ausstellung ist vom 3. September bis 29. November zu den üblichen Besuchszeiten zu sehen.

30.08.2018

Siegel Hernienchirurgie

Johannes Nikolay, Natalie Seilheimer und Dr. Arnold Nißen (v.l.n.r.) mit dem Siegel der Herniengesellschaft.

Die Deutsche Herniengesellschaft hat der Chirurgischen Abteilung des Krankenhauses St. Marienwörth das Siegel „Qualitätsgesicherte Hernienchirurgie“ verliehen. Das Haus in Trägerschaft der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz operiert derzeit bereits zwischen 250 und 300 Patienten mit Hernien pro Jahr und wird diese Zahl in Zukunft weiter ausbauen.

Unter Hernien versteht man sogenannte Eingeweidebrüche an der Bauchwand. Dazu zählen Leisten- oder Nabelbrüche, aber auch Zwerchfellbrüche, Brüche im Bereich von Operationsnarben oder zwischen Nabel und Brustbein. Dabei entsteht eine Vorwölbung nach außen, die anfangs meist sehr klein ist, sich im Lauf der Zeit aber deutlich ausprägen kann. Brüche können angeboren sein, aber auch durch eine Bindegewebsschwäche oder eine Überbeanspruchung wie beispielsweise schweres Heben entstehen.

„Die Versorgung von Hernien gehört mittlerweile zu den Routineeingriffen innerhalb einer Chirurgischen Abteilung“, erklärt Dr. Arnold Nißen, kommissarischer Chefarzt der Chirurgie am St. Marienwörth. „Dennoch erfordert sie viel Erfahrung und eine qualitativ hochwertige Operationstechnik, um Rückfälle zu vermeiden.

Deshalb hat das Krankenhaus St. Marienwörth sich entschlossen, an der Qualitätssicherungsstudie der Deutschen Herniengesellschaft teilzunehmen. Ziel einer solchen Zertifizierung ist es, die Versorgungsqualität zu verbessern und damit die Patientensicherheit zu erhöhen. Da St. Marienwörth alle Qualitätskriterien erfüllt hat, wurde ihm jetzt das Qualitätssiegel von der Fachgesellschaft verliehen.

Die Versorgung der Patienten erfolgt wann immer möglich mit minimalinvasiven Operationsverfahren, der sogenannten Schlüssellochchirurgie, die deutlich gewebeschonender für den Patienten durchgeführt werden kann. Die Technik geht dabei immer stärker weg von einer einfachen Nahtversorgung hin zum Einsatz von Kunststoffnetzen, die die Bauchwand deutlich besser stabilisieren.

„Das Qualitätssiegel im Bereich der Hernienchirurgie ist für uns nur ein erster Schritt hin auf dem Weg zu einem Hernienkompetenzzentrum“, so Dr. Matthias Bussmann, Medizinischer Vorstand der Franziskanerbrüder. „Damit gehen weitere Leistungen für die Patienten wie spezielle Sprechstunden, Möglichkeiten des ambulanten Operierens oder eine erweiterte Qualitätssicherung einher. Uns ist wichtig, hiermit eine besonders hochwertige Versorgung für die Patienten zu gewährleisten sowie eine hohe Zufriedenheit der zuweisenden Ärzte zu erreichen.“

28.08.2018

Herzliche Einladung zum Elterninfoabend am 4. September

Am Dienstag, 4. September, findet um 18 Uhr im Krankenhaus St. Marienwörth ein Infoabend für werdende Eltern statt. Nach einem kurzen Vortrag durch Chefarzt Dr. Gabor Heim und das Kinderkrankenschwestern- und Hebammenteam können Interessierte die Entbindungsräume kennen lernen. Treffpunkt für den Vortrag ist der Konferenzraum im 5. Obergeschoss des St. Marienwörth (Bauteil D) in der Mühlenstraße 39 in Bad Kreuznach.
Infos vorab gibt das Hebammenteam unter der Telefonnummer (0671) 372-1283.

14.08.2018

Gospelchors Grenzenlos am 12. August im Kurpark von Bad Münster

Grenzenlos begeistern konnte der gleichnamige Chor unter der Leitung von Hans-Jörg Fiehl die vielen Zuhörer im Kurpark von Bad Münster

Vor bezaubernder Kulisse  im Kurpark von Bad Münster am Stein-Ebernburg fand am Sonntag Nachmittag bei bestem Sommerwetter ein grandioses Konzert des Gospelchores Grenzenlos statt.

Der über die Grenzen hinaus bekannte Chor unter der Leitung von Hans-Jörg Fiehl gab ein  Benefizkonzert zugunsten des Freundschafts- und Fördervereins St. Marienwörth.

„Gospelchor Grenzenlos“- der Name ist Programm - Musik, die unter die Haut geht, die fasziniert, begeistert und mitreißt. Mit Power, Stimmgewalt und Körpereinsatz vereinnahmten die Musiker ihr Publikum und luden es ein zu einer Reise in die Welt der poppigen, rockigen oder vom Blues inspirierten Musik. Besinnliche, klassische Musikstücke ließen alle den Gospelspirit spüren, der mal in langsamen, gefühlvollen Songs direkt das Herz erreichte oder mit schnellen, mitreißenden Rhythmen die Konzertbesucher zum Mitsingen animierte. Ralf-Dieter Kanzler, der Vorsitzende des Freundschafts- und Fördervereins, freute sich sehr über das große Engagement des Chores und erläuterte die Verwendung des Erlöses: „Der Reingewinn des Benefizkonzertes wird zur weiteren Ausgestaltung der Räumlichkeiten und Therapiemöglichkeiten in der Tagespflege und sozialen Betreuung im St. Antoniushaus verwendet werden. Das Haus ist eine Altenhilfeeinrichtung der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz hier in Bad Münster am Stein-Ebernburg in der Rheingrafenstr. 19. Darüber hinaus danke ich auch Alex Jacob, er ist Vorstandsmitglied unseres Fördervereines, der uns die Räumlichkeiten für die Benefizveranstaltung kostenfrei zur Verfügung gestellt hat, ebenso den weiteren Sponsoren wie Sparkasse Rhein-Nahe und den Kreuznacher Stadtwerken.“

Das ergreifende Benefizkonzert vor über 700 Zuhörern erbrachte 2.900 Euro für den guten Zweck!

25.06.2018

Sektion „Unfallchirurgie und Endoprothetik“ erhält weiteren Zuwachs

Das Krankenhaus St. Marienwörth wird die Bereiche Unfallchirurgie und Endoprothetik künftig weiter ausbauen. Bereits seit zwei Jahren gibt es dazu eine Sektion unter Leitung von Dr. Peter Garay. Mit dem neuen Oberarzt Anton Suriyakumar ist nun ein weiterer Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie hinzugekommen, der insbesondere im Bereich Gelenkersatz von Hüft- und Kniegelenk, Alterstraumatologie und Rheumaorthopädie über langjährige Erfahrung verfügt.

 

„Durch die Erweiterung unseres Teams können wir nun mehr Patienten versorgen und insbesondere auch älteren Patienten eine hochwertige und auf sie zugeschnittene Behandlung bieten“, erläutert Dr. Matthias Bussmann, Medizinischer Vorstand der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz.

 

Das Gesamtangebot der Sektion erstreckt sich von der klassischen Behandlung von Unfallverletzten über Eingriffe der rekonstruktiven Orthopädie bis hin zur komplexen Hand- und Fußchirurgie. Hinzu kommt die Behandlung von Wirbelkörperbrüchen mittels der sogenannten Ballonkyphoplastie, die gerade auch für Patienten mit Osteoporose eine rasche Mobilisierung und eine deutliche Beschwerdebesserung bringen kann. Im Bereich der Endoprothetik bietet das Krankenhaus St. Marienwörth eine hochwertige Versorgung bei Knie-, Hüft- und Schultererkrankungen an. Dazu zählen die präoperative digitale Planung sowie der Einsatz von Computernavigation zur präzisen Implantation des Gelenkersatzes.

 

„Unsere inhaltliche Ausrichtung sieht vor, die Sektion zu einem lokalen Traumazentrum auszubauen, um die unfallchirurgische Versorgung gerade von älteren Patienten weiter zu verbessern“, erklärt Sektionsleiter Dr. Peter Garay. „Die Voraussetzungen dafür haben wir nun geschaffen.“

 

Termine für die Sprechstunde der Sektion können Patienten unter der Telefonnummer (0671) 372-1620 oder per Mail an op-sprechstunde@marienwoerth.de vereinbaren.

21.06.2018

Aktionstag "Erholsamer Schlaf"

Dr. Carsten Schäfer bei der Vorbereitung einer Patientin im Schlaflabor des Krankenhauses St. Marienwörth.

Die Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM) hat den 21. Juni zum „Aktionstag Erholsamer Schlaf“ ausgerufen. Ziel ist es, über die Bedeutung eines gesunden Schlafes zu informieren, denn die neuesten statistischen Erhebungen sind alarmierend: Rund 80 Prozent der Erwerbstätigen, die älter als 35 Jahre sind, haben Schlafprobleme und bis zu 1,9 Millionen Deutsche können nicht ohne Schlafmittel schlafen.

Dr. Carsten Schäfer, Chefarzt der Abteilung für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde und Leiter des Schlaflabors am Krankenhaus St. Marienwörth, kennt diese Problematik nur zu gut: „Schlafbezogene Erkrankungen sind auf dem Vormarsch und es gibt eine hohe Dunkelziffer unbekannter Betroffener. Eine starke Tagesmüdigkeit und Konzentrationsprobleme bis hin zu Einschlafattacken gehören zu den häufigsten Problemen der Patienten. Darüber hinaus stehen zahlreiche internistische Erkrankungen wie Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen oder ein erhöhtes Schlaganfallrisiko in Zusammenhang mit schlafbezogenen Störungen.“

Im Hinblick auf diese Entwicklung hat das Krankenhaus St. Marienwörth sein Schlaflabor ab Juli 2018 von vier auf fünf Plätze aufgestockt. Dennoch kommt es immer noch zu Wartezeiten von bis zu sechs Monaten, weil es einfach zu wenige Einrichtungen für die schlafmedizinische Betreuung gibt.

„Natürlich ziehen wir Patienten mit akuten Beschwerden vor, so dass sich die Wartezeit erheblich reduziert. Dennoch sind jetzt auch ganz klar die Kostenträger am Zug, nicht nur was die Schaffung weiterer Schlaflaborplätze angeht, sondern auch im Hinblick auf die Zusicherung der Kostenübernahme, die einige Krankenkassen aktuell verweigern. Die Diagnostik und Therapie im Schlaflabor ist nun einmal ressourcen- und personalaufwändig, aber die Folgekosten für die Volkswirtschaft durch schlafbezogene Erkrankungen sind deutlich höher“, so Dr. Carsten Schäfer.

Dies bestätigen auch die Zahlen einer 2016 veröffentlichten Studie in den OECD-Staaten, wonach der deutschen Wirtschaft jährlich rund 60 Milliarden Euro durch Produktivitätsausfall und circa 210.000 Fehltage am Arbeitsplatz infolge von Schlafstörungen verloren gehen.

Besonders betroffen von Schlafstörungen sind Mitarbeiter im Schichtdienst. 40 Prozent der Schichtarbeiter beklagen eine schlechte Schlafqualität und sogar die Hälfte davon hat weniger als fünf Stunden Schlaf. Dies führt letztendlich zu Arbeitsunfällen, Gefährdung anderer und Unfällen im Straßenverkehr.

„Bei den schlafbezogenen Erkrankungen geht es eben nicht nur darum, dass man vielleicht ein bisschen schnarcht oder ab und an nachts aufwacht. Viele Betroffenen nehmen ihre Beschwerden nicht ernst genug. Letztendlich haben Schlafstörungen nicht nur eine verheerende volkswirtschaftliche Wirkung, sondern können auch schwere gesundheitliche Schäden bis hin zur Invalidisierung für den einzelnen mit sich bringen. Deshalb ist eine umfassende Diagnostik im Schlaflabor so wichtig“, resümiert Dr. Carsten Schäfer.