Aktuelles

16.01.2013

MVZ Nahe ist eröffnet

Verwaltungsdirektor Helmut Ziegler (r.) freut sich darüber, dass Karl Kerwer (l.) und Dr. Raimund Stengel (M.) künftig unter dem Dach des MVZ Nahe tätig sind.

Am Krankenhaus St. Marienwörth befindet sich seit dem 01.Januar 2013 das Medizinische Versorgungszentrum Nahe (MVZ Nahe). Hier werden ambulante medizinische Versorgungen durchgeführt, derzeit sind Karl Kerwer, Facharzt für Allgemeinmedizin, Psychosomatik und Allergologie sowie Dr. Raimund Stengel, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie als Ärzte des Zentrums aktiv.

„Unsere Zielsetzung ist es, die bereits begonnene Verzahnung zwischen ambulantem und stationärem Bereich zu optimieren, um unser Gesundheitszentrum an der Nahe weiter zu stärken. Die Vorteile liegen in der Nutzung von Synergien, so zum Beispiel der gemeinsamen Nutzung von Ressourcen wie Geräte, Räume, Personal, enge Zusammenarbeit mehrerer Fachrichtungen, Kooperation mit den Partnern des Krankenhauses sowie Entlastung der Mediziner von verwaltungstechnischen Aufgaben", so Verwaltungsdirektor Helmut Ziegler.

"Durch die räumliche Nähe zum Krankenhaus können wir auf kurzem Wege kommunizieren und dies ist für unsere Patienten ein immenser Vorteil – jeder ist seinem Bedarf entsprechend fachlich hochqualifiziert versorgt und sämtliche Versorgungsformen, von Diagnostik bis Therapie, mit allen erforderlichen Medizingeräten sind ohne größere Wartezeiten unmittelbar vorhanden", so Ziegler weiter.

Das MVZ Nahe ist für Kassen- und Privatpatienten in den bisherigen Praxisräumen von Karl Kerwer in der Mühlenstraße 37 zu finden. Die Öffnungszeiten sind: Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr und nachmittags am Montag von 16 bis 19 Uhr, Dienstag und Donnerstag von 14 bis 16 Uhr oder nach Vereinbarung.

Patientinnen und Patienten können sich mit und ohne Überweisung möglichst nach Terminvereinbarung unter der Telefonnummer (0671) 33757 an die Fachärzte wenden.

10.01.2013

Konzert am Dreikönigstag

Solistin Andrea Koster und das Musikensemble mit Adela, Klaus, Viola und Clara Evers (v. l. n. r.) begeisterten das Publikum in der vollbesetzten Kapelle von St. Marienwörth.

Solistin Andrea Koster (Sopran) sowie die Instrumentalisten Klaus Evers (Orgel), Viola und Adela Evers (Violine) und Clara Evers (Violoncello) begeisterten beim Benefizkonzert in der Kapelle des St. Marienwörth am Dreikönigstag. Mit weihnachtlichen Liedern von Johann Sebastian Bach über Max Reger bis Peter Cornelius unterhielten die Musiker die rund 150 Zuhörer. Das Konzert unter dem Titel "Uns ist geboren eine Kindelein" war eine Veranstaltung des Freundschafts- und Fördervereins St. Marienwörth. Der Erlös von rund 600,-- Euro kommt der Arbeit des Vereins zugute.

Sopranistin Andrea Koster stammt aus Trier, war dort auch einige Jahre Mitglied im Trierer Domchor (Ltg. Stephan Rommelspacher) und singt derzeit im Bachchor in Mainz (Ltg. Prof. Ralf Otto). Im Hauptberuf ist sie Sekretärin von Verwaltungsdirektor Helmut Ziegler am Krankenhaus St. Marienwörth, ihre Freizeit gehört der Musik. So hat sie über 10 Jahre privaten Gesangsunterricht bei verschiedenen Lehrern genommen (Heide Neuhäuser,  Mezzosopran, Trier und Johannes Hautz, Bariton, Wallhausen) und bereits einige Chöre geleitet.

Klaus Evers ist katholischer Dekanatskantor und in der Region durch zahlreiche Konzerte bekannt. Seine Töchter Adela, Clara und Viola besuchen das Lina-Hilger-Gymnasium in Bad Kreuznach und erhalten außerdem Unterricht am Peter-Cornelius-Konservatorium in Mainz.

Wir bedanken uns bei Solistin und Ensemble für das wunderschöne Konzert zu Beginn des neuen Jahres.

19.12.2012

Kreuznacher Zentralwäscherei spendet 2.000 Euro zur Anschaffung eines Inkubators

W. Kamptz, Dr. G. Heim, Baby Nico, I. Liebig, H. Schmitt

Die Kreuznacher Zentralwäscherei unterstützt das Krankenhaus St. Marienwörth auch in diesem Jahr mit einer Spende von 2.000,-- Euro.
"Wir halten es schon seit Jahren so, dass wir auf Weihnachtspräsente für unsere Geschäftspartner verzichten und stattdessen lieber soziale Einrichtungen unterstützen, wobei wir unsere Partner in einem entsprechenden Weihnachtsbrief über die Spendenprojekte informieren. In diesem Jahr sollen insbesondere Kinder von unserer Zuwendung profitieren. Deshalb helfen wir gerne bei der Anschaffung eines weiteren Inkubators für die Neugeborenen-abteilung des Krankenhauses St. Marienwörth“, erklärt Heiko Schmitt, Assistent der Geschäftsführung der Kreuznacher Zentralwäscherei. Das in der Industriestraße ansässige Unternehmen arbeitet seit Jahren mit den Einrichtungen der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz zusammen und hat im letzten Jahr das Haus St. Josef in der Mühlenstraße unterstützt.

Herr Dr. med. Gabor Heim, Chefarzt der Gynäkologie und Geburtshilfe am Krankenhaus St. Marienwörth, erläutert: "Ein Inkubator wird umgangssprachlich oft als „Brutkasten“ bezeichnet und kommt bei Früh- und Neugeborenen zum Einsatz, die eine Unterstützung beim Start ins Leben benötigen. Im Inkubator können Vitalfunktionen überwacht und unterstützt werden und eine dem Mutterleib ähnliche Umgebungssituation geschaffen werden, um vor allem auch die Wärmeregulierung zu sichern. Ein solches Medizingerät kostet in der Anschaffung rund 8.000,-- Euro, so dass mit der Spende schon mal ein beträchtlicher Teil davon finanziert werden kann. Derzeit stehen zwei Inkubatoren zur Verfügung, wobei einer davon im nächsten Jahr ersetzt werden muss. Dabei wird die Spende der Kreuznacher Zentralwäscherei helfen."

„Wir freuen uns sehr, dass die Kreuznacher Zentralwäscherei diesen Wunsch unserer geburtshilflichen Abteilung unterstützt und bedanken uns recht herzlich dafür. Damit kann die Ausstattung der Abteilung weiter verbessert werden - zugunsten der Sicherheit unserer kleinen Patientinnen und Patienten“, erklären Wolfgang Kamptz, Pflegedirektor, und Frau Isabella Liebig, Kinderkrankenschwester des Krankenhauses St. Marienwörth.

 

04.12.2012

Scheckübergabe des Freundschafts- und Förderverein St. Marienwörth e. V.

Im Rahmen der jährlich stattfindenden Mitgliederversammlung des Vereins am 03. Dezember 2012 in der Cafeteria des Krankenhauses St. Marienwörth überreichte der Vorstand einen Scheck über die stattliche Summe von 12.000 Euro an Herrn Verwaltungsdirektor Helmut Ziegler und Herrn Prof. Dr. Volker Schmitz, Chefarzt der Inneren Abteilung.

Die Summe war zusammengekommen aus verschiedenen Benefizaktionen im Jahr 2012, Mitgliedsbeiträgen und diversen Spenden. Der Betrag wird zur Mitfinanzierung eines Gerätes zur so genannten  „Push and Pull-Endoskopie“ eingesetzt, die eine Diagnostik und Therapie bei Erkrankungen des Dünndarms ermöglicht. Dieses neuartige Verfahren ist patientenfreundlich, risikoarm und hoch effektiv.

Die Krankenhausleitung bedankt sich herzlich beim Vorstand unter dem Vorsitz von Ralf-Dieter Kanzler für die geleistete Arbeit.

Der Verein hat bislang rund 140 Mitglieder. Weitere Infos zu seiner Arbeit und die Möglichkeit dem Verein beizutreten finden Sie hier auf der homepage.

01.10.2012

Brustzentrum Nahe ist erneut zertifiziert

Dr. med. Gabor Heim, Leiter des Brustzentrums Nahe

Die Deutsche Krebsgesellschaft hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Versorgung von Menschen mit Krebs zu verbessern und die Behandlung stetig weiterzuentwickeln. Dazu gehört auch die Ausweisung von so genannten Brustkrebszentren, die sich einem strengen Zertifizierungsprozess unterziehen müssen. Unabhängige Prüfer der Krebsgesellschaft überprüfen dabei die Qualität der medizinischen Versorgung in einem Zentrum.

Das Brustzentrum Nahe am Krankenhaus St. Marienwörth hat sich 2010 erstmals dieser Überprüfung gestellt und auf Anhieb das Zertifikat als anerkanntes Brustkrebszentrum erhalten. In diesem Jahr stand eine Überprüfung durch die Auditoren der Gesellschaft an, die dem Brustzentrum unter Leitung von Dr. med. Gabor Heim, Chefarzt der Gynäkologischen Abteilung an St. Marienwörth, erneut dieses besondere Gütesiegel verliehen.

„Unser Brustzentrum zeichnet sich durch eine hohe medizinische Qualität aus, die mit der in Häusern der Maximalversorgung gleichwertig ist. Dies hat die Überprüfung der Deutschen Krebsgesellschaft bestätigt", erklärt Chefarzt Dr. Heim. Wie wichtig es ist, die Brustkrebsbehandlung in einem zertifizierten Zentrum durchführen zu lassen, belegen Studien. Demzufolge sind die Behandlungsergebnisse und damit auch die Prognose für Patientinnen, die in einem Brustzentrum behandelt wurden, besser. „Gleichzeitig bieten wir aber auch kurze Wege und eine wohnortnahe Versorgung. Niemand muss weite Wege auf sich nehmen, sondern findet vor Ort eine optimale Versorgung in der Diagnose, Behandlung und Nachsorge vor." Im letzten Jahr haben über 120 Patientinnen mit erstmals diagnostiziertem Brustkrebs eine Behandlung im Brustzentrum durchlaufen, weitere 150 befinden sich in der Nachsorge.

Das Brustzentrum Nahe ist ein Zusammenschluss verschiedener Kooperations-partner aus dem stationären und ambulanten Bereich mit dem Ziel, von Beginn an eine optimale Behandlung bei Brustkrebs zu gewährleisten. Durch das Netzwerk der Fachabteilungen sowie aller externen Kooperationsstellen sind ein schneller Austausch von Informationen und die bestmögliche Patientenversorgung gewährleistet. Eine Grundlage der Zertifizierung bildet auch die bereits seit Jahren bestehende und sehr gute Zusammenarbeit mit dem Brustzentrum der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz auf ärztlicher Ebene.

„Die erneute Zertifizierung durch die Krebsgesellschaft verdanken wir vor allen Dingen dem Engagement unserer Mitarbeiter", erklärt der Verwaltungsdirektor von St. Marienwörth, Helmut Ziegler. „Ohne die Zusammenarbeit von Ärzten, Pflegenden und den vielen begleitenden Diensten wäre diese Aufgabe nicht zu leisten."