Aktuelles

19.03.2018

Zertifizierung durch proCum Cert

Das Krankenhaus St. Marienwörth hat sich im Sommer 2016 im Rahmen eines Strategie-Workshops auf den Weg gemacht, um ein zertifiziertes Qualitätsmanagement-System für das komplette Krankenhaus zu etablieren. Bislang gibt es schon Teilzertifizierungen, unter anderem der beiden Krebszentren, nun hat die Zertifizierungsstelle proCum Cert das Qualitätssiegel für alle Bereiche von St. Marienwörth verliehen.

Die Einführung eines strukturieren Qualitätsmanagementsystems ist eine gesetzliche Vorgabe, die aber nicht zwingend eine externe Zertifizierung nach sich ziehen muss. St. Marienwörth hat sich sehr bewusst diesem Projekt gestellt und sich dabei für die DIN EN ISO 9001:2015 entschieden. In diesem Regelwerk werden Aspekte wie Patienten- und Kundenorientierung, Mitarbeiter- und Prozessorientierung, risikobasiertes Denken und Planen sehr strukturiert dargestellt. Auch der Ansatz zur stetigen Verbesserung steht hier deutlich im Fokus.

„Neben den formalen Aspekten war es uns auch wichtig, unser christliches Profil als besonderes Merkmal in die Zertifizierung einzubringen“, erklärt Dr. Matthias Bussmann, Medizinischer Vorstand der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz. „Deshalb haben wir uns für die Zertifizierungsstelle proCum Cert (pCC) entschieden, die auch die Umsetzung christlicher Werte in Seelsorge, Umgang mit Patienten und Mitarbeitern sowie bei Ethikfragen mit in den Blick nimmt“, führt Bussmann weiter aus.

Eine wichtige Voraussetzung, um ein solch umfangreiches Unterfangen in die Tat umzusetzen, ist die Einbindung der Mitarbeiter. Dazu hat sich ein Steuerkreis etabliert. Die dort beteiligten Leitungskräfte tragen die Entscheidungen mit und gewährleisten die Informationenweitergabe in die Abteilungen. Die Inhalte des Qualitäts- und Risikomanagementsystems  wurden in einem Audit von den proCum Cert-Experten aus Ärzteschaft, Pflege und kaufmännischer Profession überprüft. Im zusammenfassenden Auditbericht wurden neben den Stärken des Hauses auch Verbesserungspotentiale benannt.  Dabei hat die Zertifizierungsstelle insbesondere das hohe Qualitätsbewusstsein aller Beteiligten hervorgehoben und das Zertifikat erteilt.

ProCum Cert hat bereits mehrere hundert Krankenhäuser und andere Einrichtungen in Deutschland zertifiziert. Dabei wird die Gesellschaft von Caritas und Diakonie getragen, was ihr nicht nur eine hohe Glaubwürdigkeit verleiht, sondern auch den Fokus auf das christliche Profil der zertifizierten Häuser erklärt.

„Wir sind sehr froh über die positive Bewertung und werden anhand des Berichts nun weitere Verbesserungen umsetzen. Wichtig ist uns dabei, dass dieser Zertifizierungsprozess ein Ansporn bleibt, uns stetig im Sinne der uns anvertrauten Menschen weiter zu entwickeln“, so Dr. Matthias Bussmann abschließend.

07.03.2018

Vortrag: Gut ernährt nach Darm-OP am 22. März

Einladung an alle Interessierten am 22. März von 15 - 16 Uhr im St. Marienwörth

Verena Romeis, Ernährungsberaterin und Dipl. Oecotrophologin am Krankenhaus St. Marienwörth, bietet für die SHG ILCO und alle weiteren Interessierten einen Vortrag zur gesunden Ernährung bei Darmerkrankung an.


Herzliche Einladung:

22. März 2018
15.00-16.00 Uhr
Krankenhaus St. Marienwörth
Ökonomie/Schulungsgebäude
Mühlenstr. 83
55543 Bad Kreuznach

05.03.2018

Vermeiden statt leiden!

Dem Darmkrebs vorbeugen, ihn sicher diagnostizieren, behandeln und gezielte Nachsorge zu betreiben: All das geht im Kreis Bad Kreuznach, denn die Versorgungssituation ist gut. Leider nutzen sie viele Bürger zu spät, nämlich dann, wenn der Darmkrebs schon fortgeschritten ist. Das Aktionsbündnis gegen den Darmkrebs, bestehend aus dem Gesundheitsamt des Kreises Bad Kreuznach, Ärzten aus regionalen Praxen, Akutkrankenhäusern und Rehaeinrichtungen, will wachrütteln mit einer Vortragsreihe vom 3. bis zum 8. März 2018. Denn Vorsorge rettet Leben. Und wenn dabei eine Darmkrebserkrankung früh erkannt wird, stehen die Chancen gut, sie wirksam zu bekämpfen. Nutzen Sie die Chance, sich zu informieren.

Am Samstag, 3. März, eröffnet Bettina Dickes, Landrätin des Kreises Bad Kreuznach, um 15 Uhr in der Kreisverwaltung die örtliche Themenwoche Darmkrebs. Diese ist Teil einer landesweiten Präventions-Kampagne im Monat März. Anschließend nimmt der Leiter des Gesundheitsamtes, Dr. Ernst-Dieter Lichtenberg, eine thematische Einordnung vor, indem er unter anderem Zahlen zur Verbreitung des Darmkrebses in der Region benennt. Dass Darmkrebs keine Grenzen kennt, erläutert der aus der Türkei stammende Internist Dr. Ali Göksu.

Am Dienstag, 6. März, geht es um genetische Risiken und darum, wie man sein Darmkrebsrisiko aktiv senken kann, etwa durch gesunde Ernährung, viel Bewegung und eine Teilnahme an den Vorsorgeuntersuchungen, die ab dem 55. Lebensjahr erfolgen sollten. Referenten sind Dr. Volker Werner, niedergelassener Internist, Dr. Markus Höcker, Gastroenterologe am Diakonie Krankenhaus sowie Dr. Marcus Dahlem, Gastroenterologe am Krankenhaus St. Marienwörth.

Am Mittwoch, 7. März, steht die Behandlung von Darmkrebs im Mittelpunkt. Privatdozent Dr. Ralph Mücke, Strahlentherapie RheinMainNahe, berichtet, was mit Bestrahlungen auszurichten ist, Dr. Steffen Hahn, Sektionsleiter Viszeralchirurgie am Diakonie Krankenhaus, skizziert, wie mit 3-D-Schlüssellochchirurgie wirksam aber schonend Tumore entfernt werden und Dr. Christoph Schulz, niedergelassener Onkologe, referiert zur Wirkung von Medikamenten gegen den Krebs.

Der dritte Vortragsabend, Donnerstag, 8. März, steht ganz im Zeichen der Nachsorge und Rehabilitation. Dr. Arnold Nißen und Prof. Dr. Volker Schmitz, beide vom Krankenhaus St. Marienwörth und gemeinsame Leiter des Darmzentrums Nahe, beleuchten dieses Thema sowohl aus chirurgischer als auch aus internistischer Sicht, und erklären, was nach überstandener Darmkrebserkrankung zu beachten ist.

Die Vorträge beginnen jeweils um 18 Uhr im Großen Sitzungssaal der Kreisverwaltung Bad Kreuznach, Salinenstraße 47, in Bad Kreuznach. Sie werden flankiert von einer Wanderausstellung „Vermeiden statt leiden“, konzipiert von der Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz. Seien Sie kein Vogel Strauß: Informieren Sie sich!

05.03.2018

NOTEINGANG für Kinder

Gemeinsam wird das Krankenhaus St. Marienwörth in der Mühlenstr. 39 mit dem Aufkleber als Zufluchtsort kenntlich gemacht (von links: Medizinischer Vorstand Dr. Matthias Bussmann, Projektförderin Ronja Jacob und Krankenhausseelsorgerin Andrea Moritz)

Das Projekt NOTEINGANG, in Bad Kreuznach von der Alex Jacob Stiftung und der Stadt initiiert, wird nun auch im Bad Kreuznacher Krankenhaus St. Marienwörth umgesetzt.

Ziel ist, Kindern in akuten Not- und Gefahrensituationen Schutz zu bieten. Der „Notinsel“-Aufkleber an der Eingangstür des Krankenhauses signalisiert hilfesuchenden Kindern: „Wo wir sind, bist Du sicher.“

Dr. med. Matthias Bussmann, Medizinischer Vorstand der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz, war gerne bereit, diese Initiative zu unterstützen: „ Der NOTEINGANG schafft für Kinder, die sich bedroht fühlen und Hilfe benötigen, einen Zufluchtsort, an dem ihnen geholfen wird. Gemeinsam mit unserer Krankenhauspfarrerin Andrea Moritz und weiteren Kollegen aus der Krankenhausseelsorge werden wir jederzeit im Bedarfsfall den Kindern bei großen und kleinen Schwierigkeiten helfen.“

Ronja Jacob, Schwiegertochter des Stiftungsgründers und ehrenamtliche Förderin des Projektes, freut sich über einen weiteren Standort des Hilfsangebotes im Stadtgebiet und berichtet: „Bisher gibt es 34  mögliche Anlaufstellen für die hilfesuchenden Kinder. Dies sind das Cineplex Bad Kreuznach, verschiedene Läden und Institutionen. Seit Sommer 2017 gibt es das Projekt in Bad Kreuznach und ich freue mich sehr, dass nun auch das Krankenhaus St. Marienwörth mit dabei ist, Kindern in Notsituationen schnelle Hilfe zu bieten.“

 

 

 

26.02.2018

Einladung zum Elterninfoabend am 6. März 2018

Am Dienstag, 6. März, findet um 18 Uhr im Krankenhaus St. Marienwörth ein Infoabend für werdende Eltern statt. Nach einem kurzen Vortrag durch Chefarzt Dr. Gabor Heim und das Kinderkrankenschwestern- und Hebammenteam können Interessierte die Entbindungsräume kennen lernen.
Treffpunkt für den Vortrag ist der Konferenzraum im 5. Obergeschoss des St. Marienwörth (Bauteil D) in der Mühlenstraße 39 in Bad Kreuznach.
Infos vorab gibt das Hebammenteam unter der Telefonnummer (0671) 372-1283.

14.02.2018

Vortrag zu Schluckstörungen (Dysphagie) und aktuellen Therapiemöglichkeiten am 23.02.18

Das nächste Gruppentreffen der Selbsthilfegruppe Schlaganfall Bad Kreuznach und Umgebung findet am 23. Februar von 15.00 bis 17.00 Uhr im Krankenhaus St. Marienwörth, Mühlenstr. 39, Bad Kreuznach, im Medienraum im 5. OG  statt. 
Interessierte sind auch ohne vorherige Anmeldung herzlich willkommen, der Zugang ist barrierefrei.

Im Rahmen des monatlich stattfindenden Treffens wird  nach einer kurzen Einführung in das Thema Schluckstörungen  das neu erworbene Gerät zur fiberendoskopischen Evaluation (exakten Beurteilung) des Schluckens vorgestellt. Das FEES-Gerät wird von Charles Connor, der als Logopäde in der Praxis für Logopädie und Ergotherapie am Krankenhauses St. Marienwörth tätig ist, demonstriert. Mit dem FEES-Gerät lassen sich Videos des Schluckaktes erstellen, welche nach einer sachverständigen Auswertung zu einer genauen Einteilung der Art der Schluckstörung und somit zu einer besseren Therapie  führen.

Nähere Informationen zum Gruppentreffen:
KISS Mainz/ DPWV, Sabine Silz, Tel. 0671/9200416, kiss-badkreuznach@die-muehle.net.


Vortrag zu Schluckstörungen (Dysphagie) und aktuellen Therapiemöglichkeiten

23.02.2018
15.00 – 17.00 Uhr
Krankenhaus St. Marienwörth
Mühlenstr. 39
Medienraum im 5. OG 
55543 Bad Kreuznach

 

07.02.2018

Vortrag für werdende Eltern am 27. Februar im St. Marienwörth

Zusätzlich zu den monatlich stattfindenden Elterninfoabenden laden wir auch in 2018 vier Mal zu speziellen Themen rund um Schwangerschaft und Geburt ein.

Die Hebamme Gudrun Plappert informiert jeweils um 19.00 Uhr im Medienraum im 5. OG des Krankenhauses St. Marienwörth.

Im Anschluss an den rund 30minütigen Vortrag besteht die Möglichkeit zu Fragerunde und Kreißsaalführung.