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Bilder als Sprache der Seele

Kunsttherapie auf der Onkologie-/Palliativstation im Krankenhaus St. Marienwörth

 

Pia Zimmemann (Bildmitte) erläutert Annegret Euler, Stationsleiterin, Robert Gosenheimer, Leitender Oberarzt, Bruder Bonifatius und Hanna Walukiewicz, stellvertretende Stationsleiterin die Hintergründe und Techniken der Kunsttherapie

Die Tatsache, dass Malen dabei hilft, etwas, das gefühlsmäßig schwer zu verarbeiten ist, zu durchleben, zu gestalten und zu verändern, findet im psychosozialen Begleitprogramm in Kliniken und Rehabilitationseinrichtungen immer häufiger Anwendung.

Auch im Krankenhaus St. Marienwörth wurde diese komplexe Therapieform in der Abteilung Akutpsychosomatik bereits vor 8 Jahren eingeführt, seit vergangenem August mit wachsender Intensität auch in der Abteilung Onkologie-/Palliativstation.


Bei den verschiedenen seelischen und körperlichen Krankheitsbildern ergänzen und erweitern kreativ-therapeutische Verfahren andere Behandlungsformen. Durch Malen können aber auch die Belastungen einer lebensbedrohlichen oder chronischen Krankheit gemildert werden.
Die kreative Tätigkeit kann in den oft physisch und psychisch extrem schwierigen Situationen sehr hilfreich sein.

Bruder Bonifatius Faulhaber, Geschäftsführender Vorstand der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz, erläutert die Hintergründe: „Für an Krebs erkrankte Erwachsene und am Lebensende stehende Patienten der Onkologie-/Palliativstation ist Malen eine wichtige Hilfe geworden, die Krankheit und deren Begleiterscheinungen besser zu verarbeiten. In erster Linie geht es darum, Hilfe bei der Verarbeitung der Diagnose, das Leben mit der Krankheit zu erleichtern und wieder Halt und Selbstvertrauen wieder zu finden.“
Seit August vergangenen Jahres bietet die Kunsttherapeutin Pia Zimmermann allen interessierten Patienten auf der Onkologie-/Palliativstation wöchentlich die Möglichkeit an, sich mit ihrem Krankheitsbild in „Bildern“ auseinander zu setzen. Aufgrund der steigenden Nachfrage und der finanziellen Unterstützung durch Kondolenzspenden, die von dankbaren Angehörigen der auf der Station betreuten Patienten gespendet wurden, konnte das Angebot noch erweitert werden.

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