Aktuelles

6. Kinoveranstaltung zum Thema Demenz –

Podiumsdiskussion zu neuen Wohnformen

Zum Thema neue Wohnformen diskutierten Alexandra Markus (Moderation), Corinna Wirth (Sozialstation Nahe), Stephanie Mansmann (Landesberatungsstelle PflegeWohnen), Staatssekretär David Langner, Bürgermeisterin Martina Hassel, Liane Jung (Informationsbüro Demenz) und Bruder Bonifatius Faulhaber (Geschäftsführender Vorstand Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz)

Zum 6. Mal lud das Informationsbüro Demenz der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz am 15. Mai zu einer Kinoveranstaltung zum Thema Demenz ins Cineplex Bad Kreuznach ein.
Der Film „Und wenn wir alle zusammenziehen?" bot einen ungewöhnlichen Einstieg in den Themenkomplex „Wohnen im Alter" unter besonderer Berücksichtigung des Themas Demenz und lockte über 300 Besucher ins Kino. Fünf Freunde, die alle „in die Jahre" gekommen sind, beschließen eine Wohngemeinschaft zu gründen, um gemeinsam ihren Lebensabend zu verbringen. Die lebenslustigen Senioren werden nicht nur mit aktuellen Problemen wie dem Kochdienst und der Pünktlichkeit konfrontiert. Sie müssen sich auch mit Krebserkrankungen, Erscheinungen der Demenz und Affären aus der Vergangenheit auseinandersetzen.

In der anschließenden Diskussion stellte David Langner, Staatssekretär im Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie des Landes Rheinland-Pfalz, der Minister Schweitzer kurzfristig vertreten musste, klar: „Wir stehen, was das Thema neue Wohnformen angeht, erst am Anfang eines langen Weges. Aber es muss unser Ziel sein, den Menschen einerseits die Wahlfreiheit über die von ihnen gewählte Wohnform zu belassen und solche Angebote auch bezahlbar zu machen." Das Thema der Finanzierung griff auch Bürgermeisterin Martina Hassel auf und appellierte insbesondere an potenzielle Bauträger, hier entsprechende Angebote zu schaffen. Auch Themen der gegenseitigen Unterstützung nicht nur innerhalb der Familie, sondern auch in der Nachbarschaft lagen ihr am Herzen. Mit Stephanie Mansmann von der Landesberatungsstelle PflegeWohnen der LZG in Mainz und Corinna Wirth, Pflegedienstleitung der Sozialstation Nahe, waren auch zwei „Praktikerinnen" in der Diskussionsrunde vertreten, die ihre Erfahrungen mit Senioren-Wohngemeinschaften darstellten. Auch hier stellte sich heraus, dass es keine Patentlösung gibt. Vielmehr sollte es das Ziel sein, individuelle Wünsche so weit es geht zu berücksichtigen. Bruder Bonifatius Faulhaber, Geschäftsführender Vorstand der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz, betonte abschließend nochmals die besondere Bedeutung, die der Anbindung jeglicher Wohnform in ihrem Quartier zukommt und wünschte sich von der Politik die Schaffung der notwendigen Rahmenbedingungen.

Im Anschluss an die Diskussion nutzten die Zuschauer noch die Gelegenheit, sich an den Infoständen im Foyer über das Thema Demenz zu informieren. Die Organisatorin des Abends, Liane Jung vom Informationsbüro Demenz der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz, zeigte sich hochzufrieden: „Wir freuen uns immer wieder darüber, dass so viele Interessierte unserer Einladung folgen und diese Aufbereitung des Themas in Form eines Kinofilms honorieren."

Die Veranstaltung wurde unterstützt durch die Sparkasse Rhein-Nahe, die Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. (LZG) im Rahmen der Demenzkampagne Rheinland-Pfalz, finanziell gefördert aus Mitteln des Ministeriums für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie des Landes Rheinland-Pfalz (MSAGD), den Freundschafts- und Förderverein St. Marienwörth e. V., die Volksbank Rhein-Nahe-Hunsrück eG und das Cineplex Bad Kreuznach.

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