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Wir machen mit! - Tag der Krankenhaushygiene am 16. Mai

"Keine Chance den Krankenhausinfektionen!"

6. von links: Doris Borzutzky, Hygienebeauftragte der internistischen Abteilung und 6. von rechts: Kai-Uwe Pflügl, Fachkrankenpfleger für Krankenhaushygiene sind umringt von den Schülern der Gesundheits-und Krankenpflegeschule am Krankenhaus St. Marienwörth, die sichtlich Spaß an der Aktion haben

Hygiene spielt besonders in Einrichtungen wie Krankenhäusern und Rehabilitationszentren eine große Rolle. Immer dort, wo Menschen mit einem geschwächten Immunsystem auf engem Raum zusammenkommen, ist höchste Vorsicht geboten, damit Keime und Bakterien keine Überlebenschance haben. Um zu zeigen, dass sie sich dieser Wichtigkeit und Bedeutung der Einhaltung von Hygienegrundsätzen bewusst sind und dieses auch an die Mitarbeiter weiterzugeben, schloss sich die Hygienekommission des Krankenhauses St. Marienwörth im letzten Jahr der deutschlandweiten Kampagne „Aktion Saubere Hände“ an. Diese Aktion hat zum Ziel, das Händedesinfektionsverhalten in den Krankenhäusern Deutschlands zu verbessern.

 

„Bereits in den letzen Jahren veranstaltete das Team der Krankenhaushygiene ähnliche Aktionen“, erklärt Kai-Uwe Pflügl, Fachkrankenpfleger für Krankenhaushygiene und übergeordnet für die Koordination der Hygienemaßnahmen am Krankenhaus St. Marienwörth verantwortlich. „ Motiviert durch die gute Resonanz bei Personal, Patienten und Besuchern organisierten wir auch in diesem Jahr diesen Aktionstag im Bereich der alten Eingangshalle in der Zeit zwischen 9.30 Uhr und 14.30 Uhr“, erklärt Pflügl die Motivation für den heutigen Informationsstand und die begleitenden Aktionen.

 

Die Mitarbeiter, Patienten und Besucher wurden mit vielfältigen Aktionen auf die Notwendigkeit und Effektivität der Händedesinfektion aufmerksam gemacht.

Zum Beispiel konnten sie anhand einer „Blackbox“ das Ergebnis einer korrekt durchgeführten Händedesinfektion überprüfen. Dafür wurde ein speziell präpariertes Händedesinfektionsmittel verwendet, das unter Schwarzlicht die Benetzung der Hände sichtbar machte. Hautareale, die nicht desinfiziert wurden, stellten sich als dunkle Flecken dar.

 

Eindrucksvoll war für viele Teilnehmer auch die Aktion der „kontaminierten Hände“! Hierbei ging es darum, sich die mit Fingerfarbe bestrichenen Handschuhe kontaminationsfrei wieder auszuziehen. Beim Ausziehen der Handschuhe zeigte sich: Es war gar nicht so einfach, eine Verunreinigung der Hände mit der Farbe auf den Handschuhen zu vermeiden. Zudem konnten die Handschuhe kleine Undichtigkeiten aufweisen, was durch die Farbe sehr eindrücklich sichtbar gemacht wurde.

Wer sich an dieser Aktion beteiligte, wurde mit der „Desinfektionsflasche am Band“ belohnt. Damit hat jeder Mitarbeiter die wichtigsten Utensilien für eine ordnungsgemäße Händedesinfektion immer am Mann.

Kollegen für die Händehygiene unablässig zu motivieren, sieht die Hygienefachkraft Kai-Uwe Pflügl als eine seiner hauptsächlichen Aufgaben. „Dabei habe ich die Erfahrung gemacht, dass dies am besten gelingt, wenn dieses Thema immer wieder angesprochen wird und gleichzeitig die die strukturellen Voraussetzungen geschafft werden. Dies sieht im Krankenhaus St. Marienwörth konkret so aus, dass direkt in den Zimmern Spender installiert wurden und gleichzeitig jedem Arzt und jeder Schwester eine sogenannte  „Kittelflasche“ zur Verfügung gestellt wurde.

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