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Online-Lesung mit Ulrike Piechota

Begegnungs- und Treffangebote sind Tagesgeschäft in der Begegnungsstätte Vielfalt in Bad Münster am Stein-Ebernburg. Bis Ende Oktober konnten wieder einige Veranstaltungen wie beispielsweise das monatliche Frühstück und die Spielegruppen stattfinden. Als dann Anfang November ein erneutes Herunterfahren aller Gruppenangebote aufgrund der Coronapandemie nötig wurde, mussten sich die Stadtteilkoordinatorinnen Marlene Jänsch und Angela von Ondarza überlegen, wie der Bedarf aufgefangen werden kann.

Marlene Jänsch las in der Zeitung, dass die im Stadtteil lebende Autorin Ulrike Piechota alle geplanten Lesungen absagen musste. Gleichzeitig wurde im Stadtteilbüro darüber nachgedacht, wie man alternative „Treffpunkte“ im Internet schaffen könnte. So entstand die Idee einer Online-Lesung.

Nachdem Ulrike Piechota gerne zugestimmt hatte, wurden alle Vorbereitungen getroffen, vor allem die technischen Voraussetzungen mussten geschaffen werden.

Es wurden Laptops und Tablets zum Ausprobieren und Ausleihen angeschafft und ein virtueller Raum für Teams und Treffpunkte über ein Meetingprogramm eingerichtet. Am 26. November um 18 Uhr war es soweit, die Autorin las eine ganze Stunde aus ihrem Buch „Schattendorf“ vor.

Marlene Jänsch berichtet ganz begeistert vom Online-Lesungsexperiment: „Von den 30 angemeldeten Personen haben die meisten dem wirklich spannenden Leseabend gut folgen können. Während der Lesung konnte man nicht nur gemütlich auf dem Sofa mit einem Glas Wein sitzen, sondern sich auch wirklich gut in die Geschichte hineinversetzen. Für die 78-jährige Autorin Ulrike Piechota war es die erste Online-Lesung überhaupt, was man ihr nicht anmerkte. Sie las und erzählte souverän vor leeren Stühlen in der Begegnungsstätte so, als wenn ihr Publikum direkt vor ihr sitzt.“

Während der Lesung waren die meisten Eingeloggten als Personen sichtbar. Marlene Jänsch organisierte und moderierte die Veranstaltung und kümmerte sich um die technische Beratung aus dem Stadtteilbüro heraus.

Der große Unterschied zu einer echten und präsenten Stadtteilveranstaltung war nach der Lesung spürbar, als trotz sicher vieler Fragen und aufwühlender Gedanken die Hürde zu einer Diskussion oder einem schönen Austausch zu groß war. Ein wenig konnte auch online geplaudert werden, aber die Atmosphäre für einen lockeren Austausch wie bei interessanten Gesprächen in der Begegnungsstätte fehlte tatsächlich.

Trotzdem haben die dankbaren Teilnehmenden einen sehr anregenden Abend erlebt. Für die Autorin war es ja nicht nur die erste Online-Lesung, sondern auch die erste Lesung mit dem Buch „Schattendorf“. Viele spannende Passagen wurden an dem Abend vorgelesen, komplett eintauchen kann man aber wirklich erst, wenn man die 565 Seiten von vorn bis hinten liest. Ulrike Piechota hat eine große Lust entfacht, das Buch unbedingt lesen zu wollen.
Marlene Jänsch freut sich über den gelungenen Kulturbeitrag: „Es ist eine klassische „Win-Win-Situation“ gewesen! Frau Piechota konnte ihr Buch vorstellen, es gab einen Austausch mit den sehr interessierten Zuschauerinnen und Zuschauern und für uns alle war es ein spannender Abend.“

Eine allgemeine Medienberatung findet auch weiterhin statt, denn gerade in diesen Zeiten ist die Kommunikation durch die Medien sehr wichtig und unterstützenswert.

Ansprechpartnerinnen sind Angela von Ondarza, Tel. (0171) 6800450 und Marlene Jänsch, Tel. 0151 54122926 oder unter kh-bme(at))franziskanerbrueder.org

 

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