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„Learning by doing” war gestern!

Ab dem 1. April kommt im Bad Kreuznacher Krankenhaus St. Marienwörth ein zusätzliches Übungsprogramm für angehende Chirurgen zum Einsatz. Das Chirurgenteam um Priv.-Doz. Dr. med. Markus Paschold hat mit der sogenannten „Lübecker Toolbox“ ein weiteres Instrument zur Aus- und Weiterbildung im Bereich der minimalinvasiven Chirurgie an die Hand bekommen. Der Chefarzt erläutert: „Wir haben uns für dieses vom Lübecker Universitätsklinikum Schleswig-Holstein entwickelte Trainingsmodul entschieden, um vornehmlich für Berufsanfänger und Medizinstudenten weitere Möglichkeiten zur Intensivierung der Ausbildung zu bieten. Somit können wir die chirurgische Grundausbildung weg aus dem realen Operationsaal in ein geschütztes Umfeld führen und so die Patientensicherheit weiter erheblich erhöhen.“

Die „Lübecker Toolbox“ ist ein sogenannter Boxtrainer, an dem an Modellen geübt wird. Das Gesamtkonzept besteht aus einer Trainingsbox mit integrierter Kamera, sechs aufeinander aufbauenden Übungen mit Zielvorgaben, Darstellung eines effektiven Trainingsablaufs und didaktischem Videomaterial. Dabei wird vor allem der Instrumenteneinsatz, die Hand-Auge-Koordination, beidhändiges Arbeiten und im Besonderen das Fingerspitzengefühl für anspruchsvolle chirurgische Eingriffe geübt. „Im St. Marienwörth bilden wir Trainingsteams aus Oberärzten, die eine Mentorenrolle übernehmen, und Assistenzärzten in der chirurgischen Facharztausbildung. Jeder der Trainingsteilnehmer absolviert ein spezielles Curriculum und übt eine Woche lang täglich und dies mehrere Stunden am Tag, immer im Austausch mit dem erfahrenen Oberarzt“, so der Mentor und leitende Oberarzt Edwar Soufiah.

Für den Chefarzt der Chirurgie, Priv.-Doz. Dr. med. Markus Paschold, ist es eine lohnenswerte Anschaffung für das Krankenhaus: „Auf jeden Fall beschleunigt und intensiviert die „Lübecker Toolbox“ die Ausbildung, bringt unsere minimalinvasive Chirurgie weiter voran und leistet somit langfristig einen Beitrag für eine gute und vor allem sichere chirurgische Versorgung unserer Patienten.“

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