Aktuelles

Tag der Notfallpflege

Experten bei der ANTENNE am 11. Oktober ab 8.30 Uhr

Seit April dieses Jahres ist die Neustrukturierung der Zentralen Notfallversorgung in Deutschen Krankenhäuser mit den neuen Vorgaben verbindlich und wird im Krankenhaus St. Marienwörth umgesetzt.
Zugrunde liegt das im Jahr 2018 durch den Gemeinsamen Bundesausschuss beschlossene gestufte System der Notfallstrukturen in Krankenhäusern gemäß §136c Absatz 4 des Fünften Buches Sozialgesetzbuch (SGB V).

Dr. med. Marc Ratayczak, stellvertretender ärztlicher Leiter der Zentralen Notaufnahme (ZNA) am Krankenhaus St. Marienwörth, erläutert die wichtigsten Faktoren: „Neu ist, dass es insgesamt drei Stufen der Notfallversorgung gibt. Die Basisnotfallversorgung, und hier erfüllen wir die Bedingungen, sieht eine Triage innerhalb von zehn Minuten vor. Triage in der Notaufnahme bezeichnet die Methodik, den Schweregrad der Erkrankung beziehungsweise der Verletzung von Notfallpatienten innerhalb kurzer Zeit zu identifizieren, eine Kategorisierung und Priorisierung vorzunehmen und die Patienten dem geeigneten Behandlungsort zuzuweisen. Fachärzte der Inneren Medizin, der Chirurgie oder Anästhesie sollten bei einer dringenden Notfallsituation innerhalb von einer halben Stunde den Patienten gesehen haben. Die Intensivstation ist mit ausreichender Kapazität an Betten und Beatmungsmöglichkeiten ausgestattet, Schockraum und die Möglichkeit der Weiterverlegung auch auf dem Luftweg sind gegeben.“

Das Bad Kreuznacher Krankenhaus in der Mühlenstraße verfügt über eine zentrale Notaufnahme im Eingangsbereich, in der Patienten mit internistischen, neurologischen und chirurgischen Krankheitsbildern versorgt werden. Jederzeit ist eine fachärztliche internistische und chirurgische Behandlung möglich. Patienten mit einem Schlaganfall werden durch den Kooperationspartner der Neurologischen Klinik der Universitätsmedizin Heidelberg teleneurologisch mitbetreut. Der ärztliche Leiter der ZNA ist Dr. med. Oliver Bill und die pflegerische Leitung hat Bettina Obrijat inne, beide verfügen über die notwendigen Zusatzqualifikationen. Diese sind die Zusatzweiterbildungen Klinische Akut- und Notfallmedizin und die Notfallpflege. Darüber hinaus stellt das St. Marienwörth die Notärzte des NEF Bad Kreuznach in Kooperation mit dem DRK Rheinhessen-Nahe. Beteiligt sind hier die Fachabteilungen Innere Medizin und Anästhesie.

Steigende Anforderungen und Veränderungen stellen die Pflegkräfte in der Notaufnahme vor neue Herausforderungen. Um eine hohe Qualität und Spezialisierung im Bereich der Notfallversorgung weiterhin zu gewährleisten, bedarf es fachlicher Kompetenzen, die über die Ausbildung als Gesundheits-und Krankenpfleger- und pflegerinnen hinausgehen. Das Team in der Zentralen Notaufnahme im Krankenhaus St. Marienwörth bildet sich kontinuierlich weiter.

Dr. med. Matthias Bussmann ist medizinischer Vorstand und zu Recht stolz auf das motivierte Notaufnahmeteam: „Ziel der Weiterbildung zur Notfallpflege ist es, die Pflegekräfte für die komplexen Herausforderungen zu schulen und die Qualität und Spezialisierung in den Notaufnahmen stetig weiter zu entwickeln. Sie bietet den in der Notfallaufnahme tätigen Pflegefachkräften eine staatlich anerkannte Weiterbildungsmöglichkeit, die sie für die vielfältigen Anforderungen und Tätigkeiten weiter qualifiziert. Die Weiterbildung erfolgt berufsbegleitend und dauert in der Regel zwei Jahre, was natürlich neben dem herausfordernden Berufsalltag weitere Energie erfordert. Hier unterstützen wir nach Kräften.“


Dr. med. Marc Ratayczak und Bettina Obrijat sind am Montag, 11. Oktober, von 8.30 bis 9.30 Uhr zu Gast bei Radio Antenne Bad Kreuznach, um anlässlich des Notfallpflegetages zu informieren

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