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Ohnmacht und Bewusstlosigkeit

Ausreichend Trinken ist gesund und vorbeugend, so Kardiologe Dr. Michael Bracko

Dr. med. Michael Bracko referierte Anfang August in seinem Vortrag „Ohnmacht und Bewusstlosigkeit“ aus der Sicht des Kardiologen die recht häufig und oft plötzlich auftretenden Ereignisse.
Der leitende Arzt der Stroke Unit (Schlaganfalleinheit) ging sehr detailliert auf die vielen möglichen Situationen im Alltag ein, in der eine Ohnmacht vorkommen kann. Da das Gehirn kurz nicht durchblutet ist, kommt es zu plötzlicher Bewusstlosigkeit und häufig gleiten die Beine weg, die Muskeln werden schlapp und es besteht Sturzgefahr. Mitunter kann es zu ernsthaften Verletzungen kommen und dann muss sofort richtig reagiert werden und der Rettungsdienst gerufen werden. Die Ursachen einer Ohnmacht und Bewusstlosigkeit können vielfältig sein und der Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie und Notfallmedizin am Krankenhaus St. Marienwörth rät dringend zur Abklärung beim Facharzt: „Die Prognose nach einer einmaligen Synkope, umgangssprachlich Ohnmacht oder Kollaps genannt, ist meist gut, wenn keine schwere Erkrankung zugrunde liegt. Nun gilt es, die Begleitverletzungen zu behandeln und die Ursache zu erkennen.“

Die Hauptursachen sind Kreislaufschwäche, eine Überreizung des vegetativen Nervensystems oder eine Herzkrankheit. Der versierte Kardiologe erläuterte sehr verständlich und anhand von Ultraschallvideos, wie man bei der Erkennung einer Herzerkrankung diagnostisch vorgeht, denn Erkrankungen des Herzmuskels und der Herzklappen können zur verminderten Durchblutung des gesamten Körpers führen.

Häufig sind Herzrhythmusstörungen und der damit einhergehende zu langsame Puls bedingt durch Alter, Medikamente und koronare Herzkrankheiten der Grund für den plötzlichen Schwindel und Ohnmacht. Durch Untersuchungen wie Ruhe- Elektrokardiogramm (EKG), Langzeit-EKG, Eventrecorder und weitere wird dies festgestellt. Oft ist der Herzschrittmacher das geeignete Hilfsmittel. Hier hat man seit Einführung des „Herzschlagtaktgebers“ sehr gute Erfahrungen im Krankenhaus St. Marienwörth mit insgesamt schon über 3.000 Implantierungen gemacht, die Nachsorge durch die beiden Kardiologen Dr. Thomas Middeldorf und Dr. Michael Bracko ist gewährleistet. Darüber hinaus gibt es vielfältige weitere Optionen, den Patient*innen zu helfen.

Beispielsweise gibt es bei zu schnellen Rhythmusstörungen der Herzkammer, bekannt als Kammerflattern oder -flimmern, die Möglichkeit, durch Einsetzen eines Defibrillators den plötzlichen Herztod zu verhindern. Auch dies kann im St. Marienwörth durchgeführt werden.

Dr. med. Michael Bracko ging am Ende des Vortrages auf Fragen aus der Zuhörerschaft gerne ein und gab allen mit auf den Weg: „ Man kann Einiges selbst tun, um gesund zu leben. Nicht rauchen, sich regelmäßig körperlich bewegen und gute Ernährung und normales Körpergewicht anstreben sind dabei sehr wichtig. Vorsorgeuntersuchungen wie EKG, Blutdruck, Diabetes und Cholesterin bitte regelmäßig wahrnehmen und auch die Zufriedenheit im Leben finden.“

 

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